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Zu wenig Ärzte (20.04.2009)

Berlin (jz). Was für viele deutsche Krankenhäuser gilt, ist bei der Bundeswehr nicht anders: fehlende Ärzte und überbordende Bürokratie. Das geht aus dem Jahresbericht 2008 des Wehrbeauftragten Reinhold Robbe hervor, den dieser Ende März in Berlin veröffentlichte. Dem Sanitätsdienst fehlen rund 500 Ärzte, etwa 100 haben allein im vergangenen Jahr ihren Abschied eingereicht. Einer der Gründe: Sie sehen nur wenig berufliche Perspektiven. Schlimmer ist jedoch die Feststellung, dass viele Sanitäts-Offiziere – Ärzte – die „innere Kündigung“ eingereicht hätten. Die Motivation der Mediziner sei „in erschreckendem Maße“ gekippt, so der Wehrbeauftragte.
In den renommierten Bundeswehrkrankenhäusern fehlt es dramatisch an Ärzten und Fachpersonal, stellt Robbe fest. Als Begründungen für die Misere führte er unter anderem ins Feld, dass das zivile Gesundheitssystem durch bessere Tarifbedingungen attraktiver sei und die überbordende militärische Bürokratie die Arbeit mit Skalpell und Tupfer behindere.

Q marburger bund


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