. .

Erfahren Sie die aktuelle Neuigkeiten

Aktuelle News hier!


Auf dem Weg zur Neurochirurgie (28.04.2009)

Landshut. (sj) Die Stadt hat auf dem Weg zur Neurochirurgie am Klinikum einige Hindernisse beseitigt: Eine Unterlassungsklage von niedergelassenen Ärzten wurde am Donnerstag vom Landgericht abgewiesen und das Plenum beschloss am Freitag, mit dem Landkreis ein gemeinsames Versorgungskonzept zu erarbeiten. Das ist eine Voraussetzung für die Neurochirurgie.


Eigentlich war die Fachrichtung Neurochirurgie bereits ab 1. April geplant. Doch da der Krankenhausplanungsausschuss des Gesundheitsministeriums noch nicht entschieden hat, ob es in der Region einen Bedarf gibt, ruht die Angelegenheit derzeit.


Laut Ministerium wird ein Bedarf durchaus gesehen, allerdings stellt es eine Bedingung: Der Träger des Krankenhauses Achdorf, LaKuMed, und das Klinikum sollen ein gemeinsames Versorgungskonzept erarbeiten. Dafür sprach sich am Freitagnachmittag der Stadtrat einstimmig aus. Danach soll Klinikumsgeschäftsführer Dietmar Bönsch mit Vertretern des LaKuMed Gespräche führen und dem Klinikums-Aufsichtsrat sowie dem Stadtrat darüber berichten. Oberbürgermeister Hans Rampf sagte in der Sitzung, dass Ende Mai, Anfang Juni ein Treffen zwischen Bönsch und der Vorstandsvorsitzenden von LaKuMed, Marlis Flieser-Hartl, geplant sei.


Treffen mit LaKuMed


Das bestätigte Flieser Hartl gegenüber der LZ, allerdings sei ihr bisher nicht bekannt, worum es inhaltlich gehen solle. \"Das Klinikum hat eine gemeinsame Holding ins Spiel gebracht, ohne allerdings mitzuteilen, was das genau bedeutet\", sagte Flieser Hartl. Dietmar Bönsch wollte zu diesem Thema keine Stellung nehmen. Am 28. Mai kommt der Krankenhausplanungsausschuss zusammen, um über die neurochirurgische Fachabteilung zu entscheiden.


Dann stellt sich heraus, ob der Beschluss des Stadtrats ausreicht. Es sieht offenbar gut aus: In einem Gespräch Anfang April mit der Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums, Melanie Huml, sei dem Klinikum signalisiert worden, dass es mit einer Zustimmung rechnen könne. Das geht aus einem Protokoll von Dietmar Bönsch hervor, das im Stadtrat verteilt wurde.


Allerdings sei das Klinikum aufgefordert worden, bis zur Entscheidung keine öffentliche Werbung für die Neurochirurgie zu machen. Damit sind offenbar die Verlautbarungen von Seiten des Klinikums gemeint, in denen die Neurochirurgie mehrfach für den 1. April angekündigt wurde. \"Die Veröffentlichungen in der Klinikumszeitung hätte es nicht geben sollen\", sagte Rampf in diesem Zusammenhang.


Zur News Seite