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Pressemitteilung Tödliche Zwischenfälle in Krankenhäusern verringern (29.04.2009)

Die Abgeordneten verlangen deshalb in einem Bericht \"zur Sicherheit der Patienten unter Einschluss der Prävention und Eindämmung von therapieassoziierten Infektionen\" von den Mitgliedstaaten Maßnahmen, um die in Verbindung mit der Behandlung stehenden gesundheitsschädigenden Zwischenfälle um 20 % verringern. Anvisiert wird diese Verringerung bis 2015, das sind 900 000 Fälle jährlich. Abgesehen davon stellt die unzureichende Sicherheit der Patienten ein schwerwiegendes Problem der öffentlichen Gesundheit und auch eine hohe finanzielle Belastung der sehr begrenzten Gesundheitsbudgets dar.

Mögliche Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Patienten

In dem von Berichterstatterin Amalia SARTORI (EVP-ED, Italien) vorgelegten Bericht stimmen die Abgeordneten überein, dass Patienten besser informiert werden müssen, unter anderem über Sicherheitsniveaus sowie Beschwerde- und Rechtsbehelfsmöglichkeiten.

Auch die Einstellung von mehr spezialisiertem Pflegepersonal ist von entscheidender Bedeutung. Zur wirksamen Infektionskontrolle ist eine spezialisierte Krankenpflegekraft je 250 Krankenhausbetten notwendig.

Generell wird vom Parlament eine angemessene Aus- und Weiterbildung aller im Gesundheitswesen beschäftigten Arbeitskräfte gefordert, damit diese beispielsweise medizinische Geräte korrekt bedienen können. Des Weiteren fordern die Abgeordneten, dass jeder Ausbruch therapieassoziierter Infektionen an das Europäische Zentrum für die Prävention und Eindämmung von Krankheiten gemeldet wird.


521 Abgeordnete stimmten für den Bericht, 6 dagegen, 5 enthielten sich der Stimme.


Berichterstatterin: Amalia SARTORI (EVP-ED, Italien)
Bericht: (A6-0239/2009) - Sicherheit der Patienten
Verfahren: Konsultation
Aussprache und Abstimmung: Donnerstag, 23.04.2009


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