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Tarifabschluss tritt zum 1. Juli in Kraft Mitarbeiterinnen bekommen 5 Prozent mehr Lohn (14.05.2009)

Damit können die Praxismitarbeiterinnen je nach Tätigkeitsgruppe mit einem Einstiegsgehalt von 1.423 bis 1.494 Euro rechnen, wie der Verband medizinischer Fachberufe mitteilt. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010. Vollzeitbeschäftigte, die von Januar bis Juni 2009 durcharbeiten sollen zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 330 Euro bekommen - Teilzeitkräfte einen ihrer Arbeitszeit entsprechenden Anteil.

Zum gleichen Zeitpunkt erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um jeweils 50 Euro auf 531 Euro im ersten, 572 im zweiten und 616 Euro im dritten Ausbildungsjahr. \"Angesichts der Turbulenzen bei der Umsetzung der ärztlichen Honorarreform ist das für uns ein solides Ergebnis\", freute sich Margret Urban, stellvertretende Präsidentin des Helferinnen-Verbandes.
Ärztevertreterin Goesmann: Beruf der Arzthelferin aufwerten

Auch die Ärzteseite ist mit dem Ergebnis zufrieden. \"Es ist wichtig, den Ausbildungsberuf Medizinische Fachangestellte attraktiver zu machen\", erklärte Cornelia Goesmann. die Vorsitzende der ärztlichen Tarifpartei, der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA).

Den alten Tarifvertrag vom 1. Januar 2008 hatten die Ärzte zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt. Nach einem Gespräch im November waren die Sozialpartner übereingekommen, die ersten Auswirkungen der Honorarreform abzuwarten, um dann am 6. Mai in die Verhandlungen zu gehen. Die Einigung konnte dann sofort erzielt werden.
Auch außertarifliche Praxen sollen mitmachen

\"Unser Ziel ist es, den Beruf und die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten aufzuwerten und bereits vom Einstiegsgehalt ein eigenständiges Leben zu ermöglichen\", erklärte Urban. Auf diesem Weg seien die Helferinnen \"ein weiteres Stückchen vorangekommen\".

Goesmann erklärte, dass die Ärzteseite mit den Zugeständnissen die gestiegenen Anforderungen an die Mitarbeiterinnen in den Praxen honorieren wolle. Sie rief deshalb auch die nicht tarifgebundenen Kollegen auf, diese Gehaltserhöhung weiterzugeben und damit \"den Medizinischen Fachangestellten zu zeigen, wie wichtig ihre Arbeit für das Funktionieren der ambulanten medizinischen Versorgung und die Betreuung und Patienten ist\".

Q: ÄP


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