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Arzt muss Krankenkasse Medikament erstatten (25.08.2009)

Im konkreten Fall hatte ein Arzt einer schwangeren Patientin mit Multipler Sklerose (MS) ein Medikament außerhalb der Zulassung verschrieben. Dieses betrachtete der Nervenheilkundler als schonender für Schwangere. Für den Off-Label-Use fehlten aber die zwingenden Voraussetzungen.

Das LSG stellte fest, dass die Krankenkasse auf jeden Fall die Kosten der Patientin erstatten müsse. Gehört das Medikament nicht zum GKV-Leistungsspektrum, könne die Kasse den Arzt für das fälschlicherweise ausgestellte Rezept in Regress nehmen. Rechtsanwalt Dr. Thomas Motz, Vorstand des Medizinrechtsanwälte e.V., rät: \"Bei Off-Label-Use sollten Ärzte im Zweifelsfall ein Privatrezept ausstellen. Dann sind sie vor Regressansprüchen sicher.\"
18.08.2009 Quelle: Medizinrechtsanwälte e.V.


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