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Psychologin steht kein Arztgehalt zu! (18.09.2009)

Die Richter wiesen die Klage einer Psychologin gegen die Stadt Wiesbaden zurück. Die Frau hatte sich in ihrer Klage auf das Psychotherapeutengesetz berufen, wonach sie bei ihrer Gehaltseinstufung wie ein Facharzt zu behandeln sei. Das Gericht stellte fest, daß nur Arbeitnehmer Anspruch auf ein Arztgehalt hätten, die im Sinne des Arztrechts approbierte Mediziner seien.

Hessisches Landesarbeitsgericht,
Aktenzeichen: 2/9 Sa2093/00

Kommentar:

Das ist zur Zeit genau der Pferdefuß: die bestehenden gesetzlichen Regelungen (auch der BAT) sind noch nicht an das neue Psychotherapeutengesetz angepaßt. Nach den zur Zeit geltenden Regelungen haben wir deshalb tatsächlich schlechte Chancen. Deshalb halte ich den gerichtlichen Weg in dieser Beziehung für verfrüht. Wir brauchen vorerst eine Klärung der jetzigen Rechtslage, dann eine Strategie zur Umsetzung des Therapeutengesetzes in den Bereich der angestellten Psychotherapeuten. Wir müssen politisch dafür sorgen, daß Gesetze geändert werden, die bisher noch die Grundlage der unhaltbaren Zustände im stationären Bereich sind.

H.-W. ST.


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