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Hartmannbund begrüßt Initiative zur PJ-Mobilität - Kritik an der Uni Mainz (18.09.2009)

Was Klinikketten wie Helios oder auch Vivantes bereits umsetzen, solle künftig trägerunabhängig und deutschlandweit gelten, meint Klär. So fordere der Ausschuss grundsätzlich die freie Entscheidung der Medizinstudierenden über den Ort des PJ. Über die Delegierten des Verbandes wurde ein entsprechender, positiv beschiedener Antrag auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag eingebracht. Darin heißt es: \"Die Vergabepraktiken einiger Universitätskliniken, nach welchen allein diese über die PJ-Verteilung (meist im Sinne ihrer eigenen Häuser) entscheiden, lehnt der Hartmannbund ab. Eine freie Wahlmöglichkeit der angehenden Ärzte unter den zu ihrer Universität gehörigen Lehrkrankenhäusern würde den Kliniken zudem neue Möglichkeiten bieten, auch die Qualität und Struktur ihrer Einrichtung unter Beweis zu stellen. Dieser Faktor ist vor dem Hintergrund des Nachwuchsmangels nicht zu unterschätzen.\"

Ungeachtet dessen ist der \"PJ-Markt\" in Bewegung gekommen. Aus der Anfang Juli wiederholten Befragung aller deutschen Universitätskliniken und Lehrkrankenhäuser durch den Hartmannbund-Ausschuss geht hervor, dass sich die Kliniken sowohl bei der Ausbildungsqualität als auch bei der Aufwandsentschädigung immer stärker um PJ-Studenten bemühen. Das geht auch aus der bundesweit einmaligen Übersicht zu den Leistungen der Krankenhäuser hervor, die der Hartmannbund in diesem Zusammenhang erstellt hat und allen Interessierten unter www.jungemediziner.de zugänglich ist.

Umso unverständlicher hat der Verband auf die aktuelle Entwicklung an der Universität Mainz reagiert. Zu der getätigten Aufforderung der Alma Mater an deren Lehrkrankenhäuser, die Leistungen zu deckeln, sagte Klär: \"Im gerade erst begonnenen Wettbewerb, der sich ganz im Sinne einer besseren medizinischen Ausbildung und vor allem proaktiv gegen den Ärztemangel entwickelt, ist die Entscheidung der Universität Mainz ein Schritt zurück.\" Solange die Studenten nicht frei über den Ort ihres PJs entscheiden könnten, sei dies schlicht und einfach inakzeptabel.

Quelle: H-Bund


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