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MB bricht Verhandlungen mit Genossenschaftskliniken ab (23.09.2009)

Dabei hatte die Arbeitgeberseite nach Auskunft der Ärztegewerkschaft bereits ein mündliches Angebot unterbreitet, auf das man sich in kleiner Runde per „hanseatischen Handschlag“ geeinigt hatte. Demnach sollten die Ärztegehälter an den Berufsgenossenschaftlichen (BG)-Kliniken rückwirkend ab Januar 2009 um vier Prozent steigen, zum April 2010 wäre eine Erhöhung um weitere 2,4 Prozent fällig geworden.

VBGK-Verhandlungsführer Uwe Kage stritt gegenüber dem Ärzteblatt jedoch ab, mit dem MB jemals eine solche Vereinbarung getroffen zu haben. „Allerdings haben wir am Donnerstag ein offizielles Angebot unterbreitet“, so Kage. Dies orientiere sich an den Verträgen der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und gewährleiste, dass die BG-Ärzte genauso bezahlt würden wie Mediziner an deutschen Universitätskliniken.

Dennoch will die Ärztegewerkschaft in Gremiensitzungen nun darüber beraten, ob die Tarifverhandlungen als gescheitert anzusehen sind und in den bundesweit 13 BG-Kliniken über einen Streik abgestimmt werden soll. Davor hat der VBGK- Verhandlungsführer jedoch nicht allzu viel Angst: „Ich schätze die Streikbereitschaft der Ärzte angesichts des von uns vorgelegten Angebots eher niedrig ein“, so Kage.

© hil/aerzteblatt.de


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