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KV Hessen kritisiert geringen Honoraranstieg (01.12.2009)

„Die Berechnungen belegen, dass bei der Verteilung der Gelder auf Bundesebene Hessen massiv benachteiligt wurde“, kritisieren die KVH-Vorstandsvorsitzenden Margita Bert und Gerd Zimmermann. Der Erweiterte Bewertungsausschuss hätte bei der Gesamtvergütung in Hessen einen Abschlag von rund 74 Millionen Euro vorgenommen.

„Das ist ziemlich genau die Summe, die in Hessen fehlt, um das politische Versprechen einer Honoraranhebung um 10 Prozent zu realisieren“, so die Vorstände. Besonders betroffen seien kleinere, vorwiegend konservativ tätige Facharztgruppen. So reduziere sich beispielsweise das Honorarvolumen der Augenärzte in Hessen gegenüber 2008 um acht Prozent, das der HNO-Ärzte um sieben Prozent.

Die KVH kündigte an, dass im Rahmen einer Sicherstellungsmaßnahme die Leistungen, die außerhalb des Regelleistungsvolumens (RLV), aber innerhalb der gedeckelten Gesamtvergütung angesiedelt sind, auf ein Budget beschränkt werden.

Die dadurch freiwerdenden Gelder sollen als Sicherstellungsaufschlag dem RLV zugutekommen. „Wir bedauern diesen Schritt, aber innerhalb einer politisch rationierten Geldmenge können wir keine unbegrenzten Leistungen zur Verfügung stellen“, erklärten die Vorstände. © hil/aerzteblatt.de


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