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AOK startet Krankenhausvergleich im Internet (30.04.2010)

Für den Navigator werden nicht nur Daten über Komplikationen während des Krankenhausaufenthaltes, sondern auch über den weiteren Verlauf bis zu einem Jahr nach der Operation ausgewertet. Untersucht wird unter anderem, wie häufig chirurgische Komplikationen, Thrombosen oder Lungenembolien auftreten.

Die Experten prüfen auch, wie oft ungeplante Folgeoperationen nötig sind, und wie viele Menschen nach der OP sterben. Für die Zusammenstellung werden anonyme Abrechnungsdaten der Krankenhäuser sowie Versicherungsdaten aus den AOKen verwendet. Damit könne die Qualität von Krankenhäusern umfassend und zuverlässig beurteilt werden, erklärte AOK-Vorstandschef Herbert Reichelt.

Verbraucherschützer begrüßten das neue Internetangebot. Stefan Etgeton vom Verbraucherzentrale Bundesverband sprach von einem „sinnvollen Weg“. Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Fritz-Uwe Niethard, erklärte, durch die frühzeitige Erkennung von „Ausreißern in der Versorgungsstruktur“ könnten Mängel entdeckt und behoben werden.

In Deutschland müssen sich jährlich mehr als 330.000 Patienten einer Operation unterziehen, um ihre Hüft- oder Kniegelenke ersetzen zu lassen. Mehr als 100.000 Menschen müssen sich zudem wegen sogenannter hüftgelenksnaher Frakturen operieren lassen. Der AOK-Krankenhausnavigator soll in diesem Jahr um weitere AOK-Regionen sowie ein viertes Krankheitsbild erweitert werden. © afp/aerzteblatt.de


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