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Medizinstudierende gegen mehr Studienplätze (15.07.2011)

Die Medizinstudierenden befürchten, dass die Ausbildungsqualität leidet, wenn die Zahl der Studienplätze steigt. Die zusätzlichen Kosten einer solchen Erhöhung wären laut bvmd erheblich, weil das Medizinstudium das teuerste Studium in Deutschland sei.

Auch die Prüfungskultur könnte laut bvmd erheblich leiden. Alternative Prüfungsformen seien mit einer größeren Anzahl von Studenten nur noch schwer durchführbar, weil weder Personal in ausreichender Anzahl zur Verfügung stünde, noch die entsprechende Infrastruktur vorhanden wäre, also Hörsäle, Seminarräume, Praktikumsplätze und anderes.

Außerdem würde sich die Versorgungssituation in ländlichen Regionen durch eine Erhöhung der Studentenzahl zumindest kurzfristig nicht bessern, so die bvmd. Im günstigsten Fall stünden in rund zwölf Jahren die ersten zusätzlichen Absolventen zur Verfügung, um Engpässe zu beheben. „Daher ist eine Erhöhung der Studienplätze in keinster Weise geeignet, um kurzfristig neues Personal zu rekrutieren“, hieß es aus der bvmd.

Die Medizinstudierendenvertretung begrüßt daher die Streichung dieses Vorschlags im aktuellen Entwurf des Versorgungsgesetzes. © hil/aerzteblatt.de


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